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Bildungswege

Die Berufsmaturität kann auf verschiedenen Wegen erlangt werden:

Berufsbegleitendes Modell (BM1)

Während der beruflichen Grundbildung (BM1) im Betrieb oder in einer Vollzeit-Berufsfachschule durch den Besuch der entsprechenden Lehrgänge. Für die Zulassung gelten zusätzliche Bedingungen wie etwa Zeugnisnoten der Sekundarschule oder Zulassungsprüfungen. Ausserdem braucht es die Einwilligung des Arbeitgebers. Der zusätzliche Unterricht für die Kaufmännische BM (BM1) beginnt normalerweise im 1. Lehrjahr.

Voraussetzungen, Aufnahmebedingungen

Voraussetzung für die Aufnahme für die Berufsmaturitäts-Ausbildung Typ Wirtschaft» sind ein Lehrvertrag für die dreijährige Berufslehre sowie das Bestehen des Aufnahmeverfahrens in den Fächern Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik. Es gelten die Regeln des Wohnortkantons.

Prüfungsfrei ins lehrbegleitende Modell wird aufgenommen, wer im Durchschnitt der Fächer Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik im 5. Semester der Oberstufe/Gymnasium eine 5,0 erreicht und in allen Fächern die höchste Niveaustufe besucht hat. Massgebend für die Berechnung des Durchschnitts sind die Noten im Zeugnis. Reglement über die Berufsmaturitätsschule (Stand am 1. Dezember 2016)

Geläufiges Tastaturschreiben wird vorausgesetzt.

Wer die Aufnahmebedingungen erfüllt, hat das Recht, die lehrbegleitende Maturitätsausbildung Typ «Wirtschaft» ohne Lohnabzug zu besuchen.

Vollzeitmodell (BM2)

Nach Abschluss der beruflichen Grundbildung (BM2) durch den Besuch von Lehrgängen für qualifizierte Berufsleute. Die Vollzeit-Ausbildung dauert zwei Semester, Teilzeit-Varianten drei bis fünf Semester.

Durch direktes Ablegen der eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen nach der individuellen Vorbereitung. Diese Prüfungen finden einmal pro Jahr (Juli/August) statt. Für die Zulassung ist ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) erforderlich.

Voraussetzungen, Aufnahmebedingungen

Voraussetzung für die Aufnahme für die Berufsmaturitäts-Ausbildung Typ Wirtschaft» sind ein Lehrvertrag für die dreijährige Berufslehre sowie das Bestehen des Aufnahmeverfahrens in den Fächern Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik. Es gelten die Regeln des Wohnortkantons  Reglement über die Berufsmaturitätsschule (Stand am 1. Dezember 2016)

Geläufiges Tastaturschreiben wird vorausgesetzt.